Back to reality

Step by step bewegen wir uns wieder auf das alltägliche Leben zu. Allerdings in so kleinen Schritten vergleichbar mit dem Laufenlernen als Kind. Viele Läden dürfen wieder öffnen, Friseure und Schulen ab heute und trotzdem fühlt sich alles nicht normal an.

Überall gelten verschiedene Sicherheitsmaßnahmen, Maßnahmen die unser normales Alltagsleben einschränken, aber notwendig sind, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Ich habe mir in den letzten Tagen oft die Frage gestellt: wird es in den nächsten Wochen oder Monaten überhaupt so etwas wie Normalität in unserem Alltag geben?

Diese Frage würde ich zum einen ganz klar mit nein, aber auch mit ja beantworten. Zum einen glaube ich, dass wir nicht all zu schnell unseren normalen Alltag zurück bekommen werden, da wir in unserem Handeln und unseren Aktivitäten noch auf eine unbestimmte Zeit eingeschränkt sein werden. Ein Treffen mit Freunden oder ein Besuch eines Konzerts oder Fußballspiels, also die Durchführung von öffentlichen Großveranstaltungen werden nicht möglich sein aufgrund des Gemeinwohls. Auch ein Besuch der Familie oder der Großeltern gestaltet sich in der momentanen Zeit schwierig- was für die meisten eine große Belastungsprobe ist und auch auf den Gemütszustand schlägt.

Dennoch gibt es Schritte- wenn auch kleine in Richtung Normalität. Die Schule, die bei jedem Jugendlichen eine Routine im Alltag ist, öffnet wieder. Allerdings auch da nur teilweise und unter gewissen Maßnahmen, wie zum Beispiel nur einzelne Fächer im Präsenzunterricht gelehrt werden, Abstandsregeln einzuhalten sind, etc… Außerdem dürfen Fahrschulen schrittweise ab 11.05. wieder öffnen, was für manche Jugendliche in meinem Alter auch ein weiterer Schritt in den normalen Alltag ist.

Es wird auf alle Fälle noch ein langer Weg sein in Richtung Normalität, aber es ist wichtig, dass man die Grundbausteine, nämlich die Maßnahmen , ernst nimmt und auch dann, wenn es einem schwer fällt, sie einzuhalten. Es sollte einem immer klar sein, dass man es nicht nur für einen selbst, sondern vor allem für seine Mitmenschen macht.

6 Kommentare zu „Back to reality

  1. Vielleicht war so ein „Schuss vor den Bug“ auch gar nicht ganz so verkehrt. Manchmal erschien das Normale ja auch wie das Absurde. Gigantismus, wo man hinsah. Stadien oder / und Rockkonzerte mit zig- Tausenden.. Größer, Schöner, Teuerer. Letzteres auch für die Umwelt. Und ich sage das, obwohl mir der hl.Robert und die Giftgrünen wirklich suspekter sind, als frühere Gurus..☺️

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  2. Ich glaube, dass viele die Maßnahmen leider nicht mehr ernst genug meinen. Ich hatte gestern auf der Arbeit mehrere Menschen, die ohne Maske den Laden betreten haben und diskutiert haben, weil sie ja ganz schnell wieder raus wären oder dass sie darunter keine Luft bekommen…. aber ist das nicht für uns alle eine doofe Situation? Wir müssten ja dafür Strafen zahlen, wenn das Ordnungsamt vorbeikommt und das sieht…

    Ich würde mir wünschen, dass jeder etwas Rücksicht, Verständnis und ein Bewusstsein für Abstand beibehält.

    Wir müssen da ja irgendwie alle zusammen durch…

    Liebe Grüße an dich
    Sophie

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  3. Loswassen, was war , – ja, das müssen wir lernen, immer wieder. Doch nicht die hohen geistigen Werte aufgeben, die uns leiten. Nicht die Ideale aufgeben, für die wir lebten, litten, kämpften. Unsere Lebenserfahrungen nicht vergessen, jedoch frei bleiben, um hinzuzulernen aus dem Leben.

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