Stress muss nicht sein

Even when we can‘t control the situation around us, we always can choose where we‘re directing our attention.

Liz Stanley

Stress entsteht überall und betrifft jeden von uns. Den einen mehr den anderen weniger. Kinder und Jugendliche haben Stress in der Schule, Studenten in der Uni und Erwachsene im Job. Die Frage ist woher kommt der Stress und was können wir tun um besser mit ihm umzugehen.

Ursachen für den Stress

Ursachen des Stress können beispielsweise die permanente Erreichbarkeit auf dem Handy oder per E-Mail bis spät in die Nacht und die hohe Anforderungen auf der Arbeit oder an sich selber sein. Außerdem können die schlechte Vereinbarkeit zwischen Alltag und Beruf und der ständige Zeit- bzw. Termindruck Ursachen für Stress sein. Allerdings können gesundheitliche Probleme, Streit und Ärger, finanzielle Belastungen, unerreichte Ziele und ein hohes Arbeitsaufkommen genauso zu Stress führen.

Wie reagiert der Körper auf Stress

Psychisches Wohlbefinden hängt sehr stark mit dem physischen Wohlbefinden zusammen-Stress beginnt nämlich im Kopf. Wer ständig gegen die Motivation arbeitet merkt wie der Stress erst an der Seele nagt und langzeitig an der Gesundheit. Einige dieser körperlichen Reaktionen sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme aber auch Appetitlosigkeit und Erschöpfung.

Wie wirkt Stress im Körper

Stress ist ursprünglich die Reaktion des menschlichen Körpers auf potentielle Gefahren. So sind bis heute die Abläufe im Körper an den Kampf- und Fluchtinstinkt angelegt. Man kann diese Abläufe in vier Phasen unterteilen: Alarm, Bereitschaft, Resistenz und Erschöpfung.

In der ersten Phase gibt es Stress, worauf das Nervenssystem reagiert. Daraufhin benachrichtigt der Sympathikus die Nebennieren, wodurch Adrenalien freigesetzt wird. Der Blutdruck steigt, die Muskeln werden besser durchblutet, der Speichelfluss vermindert, die Pupillen weiten sich und das Gehirn ist hellwach.

In der zweiten Phase wird das Blut in die inneren Organe umgelenkt, wodurch die Hände und Füße kalt und das Gesicht blass werden. Die Körpertemperatur steigt auf 37 Grad gleichzeitig werden die Schweißdrüsen angeregt, die Atmung beschleunigt und die Bronchen geweitet. Der Körper bekommt also die maximale Sauerstoffzufuhr.

In der dritten Phase wird die Stresshormon-Achse aktiviert. Über den Hypothalamus und der Hirnanhangsdrüse werden die Nebennieren zur Abgabe von Kortisol angeregt. Als Folge haben wir mehr Energie und ein schwaches Schmerzempfinden.

Als letzte und vierte Phase wird (wenn die Gefahr gebannt ist) das Adrenalin abgebaut und das Kortisol hemmt seine eigene Ausschüttung. Der Stresslevel fährt wieder runter und wir reagieren schnell wieder normal. Außer wenn sich der Prozess verselbstständigt- dann herrscht Daueralarm im Gehirn.

Problematische wird der Stress erst dann wenn Stress zu einem Dauerzustand wird. Der menschliche Körper ist nämlich nicht darauf ausgeleg, über einen langen Zeitraum unter Hochspannung zu laufen. Um das zu verhindern ist es sehr wichtig den Stress abzubauen, bevor dieser zum Problem wird.

Wie baut man Stress ab?

Um Stress abzubauen hilft es beispielsweise sich zu bewegen, um den aufgestauten Druck zu lösen und den Stress zu reduzieren. Dabei reicht es eine Runde spazieren zu gehen. Außerdem sollte man Pausen einlegen, um den Stress für eine kurze Zeit zu vergessen und dem Körper die Gelegenheit geben seine Funktionen wieder einzupendeln. Eine weitere Möglichkeit den Stress abzubauen ist der allbekannte Stressball und bestimmte Entspannungstechniken.

Wie vermeidet man Stress?

Mit der richtigen Einstellung kann man Stress im Alltag vorbeugen. Man ist dem Stress und den Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Wichtig ist zu wissen, dass man immer etwas tun kann um das Stresslevel wieder zu senken. Durch Dankbarkeit, Optimismus, Geduld, Vorbereitung und Zufriedenheit beispielsweise kann man den Stress vorbeugen, da der Körper dadurch unter weniger Druck steht.

Seid ihr oft unter Stress oder habt ihr schon euren Weg zur Vorbeugung gefunden?

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