Glücklich sein: Kann man das lernen?

Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

Demokrit

In der momentanen Zeit vor allem während Corona denken wir viel zu oft an das was wir momentan nicht haben, nicht tun oder nicht erreichen können. Außerdem haben wir wenig bis keinen Ausgleich von dem Alltagsstress durch die Schule oder die Arbeit. Dadurch entstehen negative Gedankenkarusselle und wir vergessen oft die kleinen Dinge, die uns in so einer Zeit trotzdem glücklich machen können. Mit etwas Geduld kann man seinen Gemütszustand allerdings auch in solchen Zeiten positiv beeinflussen. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was bedeutet eigentlich glücklich sein bzw. Glück überhaupt?

Die Definition von Glück ist bei jeder Person individuell, da jeder ein eigenes Glücksempfinden hat und dieses subjektiv ist. Manche sind glücklich wenn sie Zeit mit ihren Freunden oder ihre Familie verbringen können wiederum andere sind glücklich wenn sie ein Ziel, welches sie sich gesetzt haben, erreicht haben. Eines haben allerdings alle Menschen gemeinsam, denn jeder Mensch strebt nach Glück.

Glücklich sein beschreibt man als einen Zustand der Zufriedenheit wenn man beispielsweise ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit/Schule und Freizeit hat. Wichtig ist für uns zum Zufrieden sein auch, dass man sich wohl und geborgen fühlt und man gewisse Konstante in seinem Leben hat wie beispielsweise ein Haustier, die Familie, den Partner oder Freunde.

Wie kann man „glücklich sein“ lernen?

Zunächst einmal gibt es kein Schema F nachdem man lernen kann glücklich zu sein. Wie oben schon erwähnt ist jeder Mensch individuell und jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir zufrieden oder glücklich sind wenn unsere Bedürfnisse erfüllt sind. Es gibt allerdings ein paar Anhaltspunkte, die unseren Gemütszustand verbessern und somit zum glücklich sein beitragen:

  • Zeit mit Menschen verbringen, bei denen man sich wohl fühlt: Wir Menschen sind soziale Wesen, wenn wir keinen Austausch mit unseren Mitmenschen haben vereinsamen wir und werden traurig. Man sollte sich allerdings nur mit Menschen umgeben, die einem gut tun und das Wohlbefinden steigern und nicht mit Leuten, die einen runterziehen.
  • erfüllende Aktivitäten/Hobbys finden: Man sollte sich Tätigkeiten suchen die einen erfüllen und einem gut tun, sodass man dabei ein Gefühl der Freude und des Glücks empfindet. Bei der Wahl einer Tätigkeit kann es helfen sich zu fragen „Was macht einem Spaß?“ oder „Was wollte man schon immer einmal machen?“ und „Was gibt einem Freude oder Energie?“
  • mehr auf sich selbst und sein Inneres achten: Man sollte öfter auf sein eigenes Wohlbefinden achten und rücksichtsvoll mit sich und seinem Körper umgehen. Wenn man mit sich selber im Reinen ist fällt einem das glücklich sein schon mal gleich ein Stück leichter.
  • nimm das Glück selbst in die Hand: Man sollte nicht auf das Glück warten, sondern es selber in die Hand nehmen. Konkret bedeutet das Aktivitäten die man schon immer machen wollte und einem gut tun würden nicht aufschieben sondern aktiv angehen oder mal etwas wagen trotz mancher Ängste.

Es gibt also einige Wege wie man versuchen kann seinen Gemütszustand positiv zu beeinflussen und glücklicher durchs Leben zu gehen. Natürlich gibt es immer mal wieder Rückschläge oder Schicksalsschläge im Leben. Es kommt aber dann immer darauf an wie man mit solchen Situationen umgeht und wie man dann mithilfe von Arbeit an einem selber dennoch glücklich sein kann.

Seid ihr eigentlich momentan glücklich und zufrieden mit euch und eurem Leben oder müsst ihr momentan daran arbeiten?

Stress muss nicht sein

Even when we can‘t control the situation around us, we always can choose where we‘re directing our attention.

Liz Stanley

Stress entsteht überall und betrifft jeden von uns. Den einen mehr den anderen weniger. Kinder und Jugendliche haben Stress in der Schule, Studenten in der Uni und Erwachsene im Job. Die Frage ist woher kommt der Stress und was können wir tun um besser mit ihm umzugehen.

Ursachen für den Stress

Ursachen des Stress können beispielsweise die permanente Erreichbarkeit auf dem Handy oder per E-Mail bis spät in die Nacht und die hohe Anforderungen auf der Arbeit oder an sich selber sein. Außerdem können die schlechte Vereinbarkeit zwischen Alltag und Beruf und der ständige Zeit- bzw. Termindruck Ursachen für Stress sein. Allerdings können gesundheitliche Probleme, Streit und Ärger, finanzielle Belastungen, unerreichte Ziele und ein hohes Arbeitsaufkommen genauso zu Stress führen.

Wie reagiert der Körper auf Stress

Psychisches Wohlbefinden hängt sehr stark mit dem physischen Wohlbefinden zusammen-Stress beginnt nämlich im Kopf. Wer ständig gegen die Motivation arbeitet merkt wie der Stress erst an der Seele nagt und langzeitig an der Gesundheit. Einige dieser körperlichen Reaktionen sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme aber auch Appetitlosigkeit und Erschöpfung.

Wie wirkt Stress im Körper

Stress ist ursprünglich die Reaktion des menschlichen Körpers auf potentielle Gefahren. So sind bis heute die Abläufe im Körper an den Kampf- und Fluchtinstinkt angelegt. Man kann diese Abläufe in vier Phasen unterteilen: Alarm, Bereitschaft, Resistenz und Erschöpfung.

In der ersten Phase gibt es Stress, worauf das Nervenssystem reagiert. Daraufhin benachrichtigt der Sympathikus die Nebennieren, wodurch Adrenalien freigesetzt wird. Der Blutdruck steigt, die Muskeln werden besser durchblutet, der Speichelfluss vermindert, die Pupillen weiten sich und das Gehirn ist hellwach.

In der zweiten Phase wird das Blut in die inneren Organe umgelenkt, wodurch die Hände und Füße kalt und das Gesicht blass werden. Die Körpertemperatur steigt auf 37 Grad gleichzeitig werden die Schweißdrüsen angeregt, die Atmung beschleunigt und die Bronchen geweitet. Der Körper bekommt also die maximale Sauerstoffzufuhr.

In der dritten Phase wird die Stresshormon-Achse aktiviert. Über den Hypothalamus und der Hirnanhangsdrüse werden die Nebennieren zur Abgabe von Kortisol angeregt. Als Folge haben wir mehr Energie und ein schwaches Schmerzempfinden.

Als letzte und vierte Phase wird (wenn die Gefahr gebannt ist) das Adrenalin abgebaut und das Kortisol hemmt seine eigene Ausschüttung. Der Stresslevel fährt wieder runter und wir reagieren schnell wieder normal. Außer wenn sich der Prozess verselbstständigt- dann herrscht Daueralarm im Gehirn.

Problematische wird der Stress erst dann wenn Stress zu einem Dauerzustand wird. Der menschliche Körper ist nämlich nicht darauf ausgeleg, über einen langen Zeitraum unter Hochspannung zu laufen. Um das zu verhindern ist es sehr wichtig den Stress abzubauen, bevor dieser zum Problem wird.

Wie baut man Stress ab?

Um Stress abzubauen hilft es beispielsweise sich zu bewegen, um den aufgestauten Druck zu lösen und den Stress zu reduzieren. Dabei reicht es eine Runde spazieren zu gehen. Außerdem sollte man Pausen einlegen, um den Stress für eine kurze Zeit zu vergessen und dem Körper die Gelegenheit geben seine Funktionen wieder einzupendeln. Eine weitere Möglichkeit den Stress abzubauen ist der allbekannte Stressball und bestimmte Entspannungstechniken.

Wie vermeidet man Stress?

Mit der richtigen Einstellung kann man Stress im Alltag vorbeugen. Man ist dem Stress und den Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Wichtig ist zu wissen, dass man immer etwas tun kann um das Stresslevel wieder zu senken. Durch Dankbarkeit, Optimismus, Geduld, Vorbereitung und Zufriedenheit beispielsweise kann man den Stress vorbeugen, da der Körper dadurch unter weniger Druck steht.

Seid ihr oft unter Stress oder habt ihr schon euren Weg zur Vorbeugung gefunden?

Dankbarkeit

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“

Jean-Bapiste Massillon

Dankbar zu sein ist nicht einfach ein „Dankeschön“ wenn man etwas bekommen hat was einem gefallen hat. Dankbarkeit ist eine Haltung, ein Lebensgefühl. Hinter dem Wort Dankbarkeit steckt Wertschätzung und Anerkennung für einen Zustand oder eine Zuwendung.

Schon alleine die Freude über die kleinen Dinge des Lebens führt zu mehr Glück. Wenn man bewusst daran denkt, für was man dankbar in seinem Leben ist, erfüllt dass das Innere mit Zufriedenheit und Freude. Wenn wir allerdings nicht wertschätzen, was wir besitzen und nach immer mehr streben oder die Dinge für selbstverständlich nehmen, spüren wir das Gegenteil: Unzufriedenheit.

Wofür kann man (mehr) dankbar sein?

Im Grunde genommen kann man für vieles dankbar sein egal ob für Nichtmaterielles oder Materielles. Man kann dankbar dafür sein, dass man selber und die Familie gesund sind, dass man nicht mit hungern muss und man Freunde/Partner hat, die für einen da sind und einen verstehen. Außerdem kann man für seine Besitztümer dankbar sein und dafür, dass man in einem friedlichen Land geboren wurde, für ein Lächeln und überhaupt für das (bisherige) Leben.

Warum ist Dankbarkeit wichtig?

Es gibt zahlreiche Studien, die die positive Wirkung der Dankbarkeit auf Gehirn, Gesundheit und Lebenszufriedenheit nachweisen. Dankbare Menschen sind optimistischer, glücklicher, einfühlsamer, fitter und belastbarer als andere.

Zu leicht vergisst man in der heutigen Zeit zu schätzen was wir haben z.B. etwas banales wie sauberes Trinkwasser oder ein Dach über dem Kopf, weil man immer mehr haben möchte. Dabei macht Dankbarkeit den Ärmsten reich. Wenn man sich nicht immer bewusst macht was man hat, bekommt man schnell das Gefühlt nichts zu haben.

Um positve Veränderungen im Leben zu verspühren muss man täglich für seinen „Reichtum“ dankbar sein. Somit wird man seine Mitmenschen mehr schätzen bzw. lieben. Man wird sich über die kleinen Dinge des Lebens öfter freuen und lernt diese mehr wertzuschätzen.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Sir Francis Bacon

Allerdings gibt es auch ein Problem bei der Dankbarkeit: die Gewöhnung. Je öfter man sich die Dinge vor Augen führt für die man dankbar ist, je selbstverständlicher werden diese automatisch. Somit verpufft die positive Auswirkung der Dankbarkeit mit der Zeit. Dem kann man aber entgenwirken, indem man sich vor Augen führt, wie stark man das, was man besitzt vermissen würde wenn es nicht mehr da wäre. Wenn man beispielsweise seine Familie verlieren würde, ohne die man ganz schön einsam wäre.

Wir sollten also auch den kleinen Dingen im Leben Wertschätzung und Dankbarkeit zeigen um Anderen und sich selber eine Freude zu machen. In dieser Ausnahmesituation mit Corona sollten wir vor allem für unsere Gesundheit dankbar sein. Außerdem sollten wir den Leuten die gegen das Coronavirus kämpfen Dankbarkeit entgegen bringen.

Was ändert sich wenn man dankbar wird?

Man muss erst einmal erkennen das nicht jeder Tag gut ist, es aber jeden Tag etwas Gutes gibt. Wer dankbar ist, der erlebt nicht nur kurzfristig ein Gefühl des Glücks. Es wird mit der Zeit zu einem Zustand- gelebte Dankbarkeit zieht nämlich immer weitere positive Effekte nach sich. Man wird beispielsweise selbsbewusster, lernt die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen, hat weniger Ängste und man reagiert auf Veränderungen mit weinger Stress.

Flashbacks & Emotionen

Some memories never leave your bones. like salt in the sea; they become part of you-and you carry them.

Oftmals sitze ich in meinem Zimmer höre ein besonderes Lied und bekomme plötzlich Flashbacks…aber was genau sind Flashbacks (engl.: Rückblick) überhaupt?

Flashbacks sind zunächst einmal nichts anderes als Erinnerungen. Das besondere daran ist allerdings, dass diese plötzlich auftreten, nicht bewusst hervorgerufen werden und trotzdem sehr stark sein können. Außerdem kann es sein, dass man aus dem Nichts von den Erinnerungen gepackt wird. Wenn ein Flashback einen fesselt, ist es so, als wäre die Zeit zurückgedreht worden. Dabei ist es egal, ob das Erlebnis ein paar Monate, Jahre oder Jahrzehnte her ist. Ein Flashback kommt so schnell wie ein Blitz und genauso schnell ist er auch wieder vorbei- geht also nur Augenblicke, Sekunden oder Minuten.

Außerdem erleben Personen, die einen Flashback haben, Emotionen und Empfindungen aus der Vergangenheit noch einmal fast genauso stark. Bei einem negativen Flashback empfindet man dann zum Beispiel urplötzlich Trauer oder Angst. Bei einem positiven Flashback wiederum empfindet man urplötzlich starke Freude, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Wie werden die Erinnerungen hervorgerufen?

Eine kurze Sinneswahrnehmung kann ausreichen und als Schlüsselreiz fungieren, der einen in die Vergangenheit katapultiert.

Ein solcher Schlüsselreiz kann zum Beispiel ein altes Foto sein, das die Erinnerungen und Gefühle dieses Tages hervorruft, an dem es aufgenommen wurde. Dadurch sieht man dann ganz klar wieder vor sich wie damals alles war, was man gemacht hat oder was man zum Beispiel gegessen oder getrunken hat. Bei sehr starken Flashbacks kann es sogar sein, dass man den Geschmack wieder auf der Zunge hat.

Ein weiterer Schlüsselreiz kann ein Lied sein, das eine Bedeutung in der Vergangenheit hat und dann einen Flashback auslöst oder auch Gerüche und Düfte können sogenannte Schlüsselreize sein. Die Flashbacks die durch Schlüsselreize ausgelöst werden, nennt man natürliche Flashbacks. Allerdings können Flashbacks auch durch Krankheiten, Drogenmissbrauch oder posttraumatischen Belastungsstörungen ausgelöst werden.

Wie macht man sich die Flashbacks zunutze?

Man kann sich Flashbacks auch gut zunutze machen. Bei einer Prüfung, wenn man sich unsicher fühlt und man nervös ist zum Beispiel. In so einer Situation sollte man sich an eine Lebenslage erinnern, in der man großen Erfolg erlebt hat, um sich somit in die richtige Stimmung zu versetzen und sich somit etwas zu beruhigen. Außerdem sollte man herausfinden, was einen positiv beeinflusst und gute Erinnerungen hervorruft wie z.B. ein Lieblingslied. Hierbei gilt: je positiver das Ereignis, desto stärker sind die damit verbundenen Emotionen. Wenn man es also schafft ein positives Ereignis in der Vergangenheit zu finden, welches dann noch einen Schlüsselreiz auslöst kann man den Flashback-Effekt zum eigenen Vorteil nutzen.

Habt ihr oft Flashbacks? Schreibt mir eure Erfahrungen gerne in die Kommentare.

Selbstliebe

„How you love yourself is how you teach others to love you.“

Rupi Kaur

In der heutigen Gesellschaft kommt Selbstliebe oftmals zu kurz. Viele Menschen fokussieren sich nur auf ihre Fehler oder ihre Makel. Daraus resultiert, dass man zu hohe Erwartungen an sich selber hat und sich gleichzeitig mehr mit seinen Mitmenschen vergleicht und so sein möchte wie diese.

Was genau ist Selbstliebe überhaupt?

Selbstliebe ist die Liebe zu sich selbst. Wichtig dabei ist, dass Selbstliebe nicht mit Egoismus gleichgesetzt wird. Zudem ist die Eigenliebe der Schlüssel zu mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg im Leben. Außerdem hat man dadurch die Gewissheit, gut genug zu sein und man akzeptiert sich selber mit all seinen Makeln.

Vorteile der Selbstliebe:

Selbstliebe macht unabhängig- wer sich selbst liebt ist nicht auf den Zuspruch oder auf die Anerkennung von außenstehenden Menschen angewiesen. Dadurch ist man mental und emotional freier. Darüber hinaus strahlt Selbstliebe nach außen und verbessert den Umgang mit anderen, denn erst wenn man sich selbst liebt, kann man anderen bedingungslose Liebe schenken. Oftmals lassen Menschen, die sich selbst nicht mögen, Wut und Frust an ihren Mitmenschen aus. Während Leute, die sich selbst mögen offen und freundlich mit ihren Mitmenschen umgehen. Außerdem macht Selbstliebe langfristig erfolgreicher und man lernt besser mit Problemen oder Rückschlägen umzugehen.

Warum fällt Selbstliebe schwer?

Oftmals liegen die Ursachen für mangelnde Selbstliebe in der Kindheit. In manchen Familien scheitert es an zu wenig Bestätigung und Zuwendung. Manchmal fällt einem Selbstliebe schwer, wenn man zu sehr auf seine Fehler konzentriert ist und eine falsche Vorstellung von Selbstliebe hat.

Man kann Selbstliebe lernen:

Hierzu einige Tipps und Tricks, um zu lernen sich selber zu lieben:

  • Akzeptiere dich, deine Gefühle und Gedanken
  • Lobe dich selber und sei stolz auf dich
  • Sprich positiv von dir
  • Sei dankbar für alles
  • Wertschätze dich und deinen Körper
  • Gebe nicht auf, an dir zu arbeiten
  • Nimm dir regelmäßig Zeit für dich
  • Sei bahrmherzig
  • Glaube an dich und daran, dass du das schaffen kannst
  • Notiere deine Erfolge (auch wenn es nur kleine Schritte sind)

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein Zitat ans Herz legen:

„Die wichtigste Beziehung im Leben ist die mit sich selbst.“

Traum- Spiegel der Seele?

Es heißt Träume seien Bilder aus dem Buch, das deine Seele über dich schreibt.

Joe Goldberg in der Serie You – Du wirst mich lieben

Jeder Mensch träumt jede Nacht, auch wenn sich nicht alle Leute am nächsten Tag an ihren Traum erinnern können. Träume können uns beglücken, erschrecken, erheitern oder verstören. Dennoch sind Träume einer der nützlichsten Dinge im Leben. Sie können uns nämlich verraten, was uns im Verborgenen bewegt, was uns hemmt oder antreibt. Oftmals zeigen uns die Träume unsere Gefühle, Konflikte oder Überzeugungen, die in unserer Psyche verankert sind und die selbst am Tag unser Denken, Fühlen und Verhalten unterbewusst beeinflussen und bestimmen.

Um Träume richtig zu verstehen werden häufig folgende Ansätze zur persönlichen Entwicklung verwendet:

1. Psychoanalyse

Dies ist der Ansatz nach Sigmund Freud, der in Träumen nach verdrängten Wünschen oder Trieben forschte.

2. Analytische Psychologie

In diesem Ansatz gelten die Träume als unverschlüsselt und werden in verschiedenen Kontexten betrachtet.

3. Gestalttherapie

In diesem Ansatz werden die Szenarien aus den Träumen nachgespielt, um diese besser nachvollziehen zu können.

4. Moderne Traumarbeit

Hierbei werden nicht nur die Bilder des Traums beachtet, sondern vor allem die Gefühle, die uns nach dem Aufwachen beschäftigen.

5. Albtraumtherapie

Dieser Ansatz soll durch systematisches Vorgehen dabei helfen, die Qual wiederkehrender Albträume zu mindern.

Ich persönlich glaube schon, dass Träume zum Teil der Spiegel der Seele sind. Gerade dann, wenn man davon träumt, was man sich wünscht oder was man erreichen möchte. Der innere Trieb steuert auch die Träume entweder in die positive oder in die negative Richtung. Meiner Meinung nach spiegeln Albträume zum größten Teil die Angst oder Unsicherheit wider, die man verspürt.

Was ist eure Ansicht zu diesemThema? Könnt ihr euch oft an eure Träume erinnern? Und denkt ihr das eure Träume durch euer Inneres geprägt sind?

Die Meinung Anderer & was sie mit uns macht

Das größte Gefängnis, in dem Menschen leben, ist die Angst davor, was andere über sie denken.

Zitat

Viele Menschen werden von der Meinung anderer beeinflusst oder lassen sogar davon ihr Leben bestimmen. Vor allem in der heutigen Gesellschaft, die nach „immer mehr – und immer besser sein“ strebt, ist dies ein immer öfter vorkommendes Thema.

Manche Menschen richten sogar ihr Leben nach der Meinung anderer Menschen aus und stellen somit ihre eigenen Ansichten hinten an. Nach dem Motto: wenn ich immer das tue, was die Leute wollen, akzeptieren sie mich. Allerdings macht dies Leute oft unglücklich und das Selbstwertgefühl leidet darunter. Manchmal haben diese Menschen dadurch mehr Ängste und sind oftmals unsicher. Viele von diesen Menschen machen sich selber klein oder nehmen sich als Person nicht mehr wahr, sondern nur noch die Personen um sie herum.

Es wäre doch aber so viel leichter, die Meinung anderer mehr oder weniger zu ignorieren. Nicht darauf zu hören, was bei anderen „in“ oder „out“ ist, sondern einfach das zu tun, was man selber will. Was natürlich nicht heißt, dass man egoistisch nur noch auf sich selber achten sollte, aber auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Um sich nicht mehr so leicht von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen, sollte man vor allem an sich selbst glauben, an seine Fähigkeiten. Es ist wichtig, Glaube oder Zuversicht besonders dann zu haben, wenn man etwas Neues versucht, dass man es so auch schaffen wird. Außerdem sollte man seine Entscheidungen und Tätigkeiten nicht von seinem Umfeld abhängig machen und vor allem das tun, worauf man Lust hat oder was man für richtig hält und nicht darauf achten, was bei anderen gut ankommt.

Persönlich finde ich es trotzdem wichtig, sich die Meinung anderer wie z.B von der Familie oder guten Freunden anzuhören. Bei Dingen, bei denen man sich z.B. nicht entscheiden kann. Es ist gut, andere Meinungen anzuhören bzw. einen Rat von Leuten zu erhalten, die einen gut kennen.

Trotzdem sollte man sich immer merken, dass man nie das eigene Leben von der Meinung anderer beeinflussen oder sogar bestimmen lässt, denn jeder hat seine eigene Meinung zu jedem Thema und jeder sollte das Leben leben, womit er glücklich ist und das ist auch gut so.

Back to reality

Step by step bewegen wir uns wieder auf das alltägliche Leben zu. Allerdings in so kleinen Schritten vergleichbar mit dem Laufenlernen als Kind. Viele Läden dürfen wieder öffnen, Friseure und Schulen ab heute und trotzdem fühlt sich alles nicht normal an.

Überall gelten verschiedene Sicherheitsmaßnahmen, Maßnahmen die unser normales Alltagsleben einschränken, aber notwendig sind, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Ich habe mir in den letzten Tagen oft die Frage gestellt: wird es in den nächsten Wochen oder Monaten überhaupt so etwas wie Normalität in unserem Alltag geben?

Diese Frage würde ich zum einen ganz klar mit nein, aber auch mit ja beantworten. Zum einen glaube ich, dass wir nicht all zu schnell unseren normalen Alltag zurück bekommen werden, da wir in unserem Handeln und unseren Aktivitäten noch auf eine unbestimmte Zeit eingeschränkt sein werden. Ein Treffen mit Freunden oder ein Besuch eines Konzerts oder Fußballspiels, also die Durchführung von öffentlichen Großveranstaltungen werden nicht möglich sein aufgrund des Gemeinwohls. Auch ein Besuch der Familie oder der Großeltern gestaltet sich in der momentanen Zeit schwierig- was für die meisten eine große Belastungsprobe ist und auch auf den Gemütszustand schlägt.

Dennoch gibt es Schritte- wenn auch kleine in Richtung Normalität. Die Schule, die bei jedem Jugendlichen eine Routine im Alltag ist, öffnet wieder. Allerdings auch da nur teilweise und unter gewissen Maßnahmen, wie zum Beispiel nur einzelne Fächer im Präsenzunterricht gelehrt werden, Abstandsregeln einzuhalten sind, etc… Außerdem dürfen Fahrschulen schrittweise ab 11.05. wieder öffnen, was für manche Jugendliche in meinem Alter auch ein weiterer Schritt in den normalen Alltag ist.

Es wird auf alle Fälle noch ein langer Weg sein in Richtung Normalität, aber es ist wichtig, dass man die Grundbausteine, nämlich die Maßnahmen , ernst nimmt und auch dann, wenn es einem schwer fällt, sie einzuhalten. Es sollte einem immer klar sein, dass man es nicht nur für einen selbst, sondern vor allem für seine Mitmenschen macht.

Veränderungen

Eine Veränderung ist ein Prozess der durch das Machen zur Vollendung gebracht wird.“

Im Leben werden wir ständig mit Veränderungen konfrontiert mal sind es kleine aber manchmal auch größere. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Veränderung: die freiwillige und die unfreiwillige Veränderung.

Bei der freiwilligen Veränderung, wird die Veränderung von einem selbst veranlasst. Sie wird aus eigenem Antrieb und Motivation durchgeführt, da man sich für den neuen Weg begeistert.

Bei der unfreiwilligen Veränderung geht man durch sogenannte „fünf Phasen“. Die erste Phase ist die, der Verneinung, in der man sich nicht mit der Veränderung auseinander setzen möchte. In der zweiten Phase leistet man Widerstand. Man weigert sich etwas für die Veränderung zu tun. In der dritten Phase befindet man sich in einer „Krise“. In der vierten Phase versucht man sich langsam mit der Veränderung anzufreunden. Man erkundigt bzw. informiert sich. In der letzten und fünften Phase akzeptiert man die Veränderung und beginnt an ihr zu arbeiten.

Oftmals hat man Angst vor Veränderungen, aber warum überhaupt?

Die Sicherheit bzw. der Status Quo muss hinter sich gelassen werden, man weiß oftmals nicht auf was man sich einlässt: neue Stadt, neue Wohnung, neue Schule oder neues Umfeld. Ein weiterer Grund sind die negativen Erfahrungen in der Vergangenheit. Wer schon einmal Veränderungen durchgemacht hat und diese schlecht waren, möchte man dies nicht erneut erleben. Außerdem kann die Angst auch Ausdruck eigener Unsicherheit oder fehlendem Selbstbewusstsein mit Veränderungen umgehen zu können, sein. Man hat nicht Angst vor der Veränderung, sondern davor was diese mitbringen könnte. Hier gilt: je größer das Selbstbewusstsein, desto geringer die Angst vor Veränderungen.

Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

Vincent van Gogh

Man wünscht sich oft, dass einfach alles so bleibt, wie es ist, aber man sollte jede Veränderung als Chance sehen. Denn Veränderungen sind notwendig für positive Entwicklungen, das Erreichen von Zielen und Erfolg.

Eine Veränderung gelingt dann gut, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, man positiv in die Zukunft blickt, sich realistische Ziele setzt, mit Rückschlagen rechnet und sich für kleine Erfolge lobt.

Mit dem Wort „Veränderung“ assoziiere ich persönlich sowohl negative als auch positive Gedanken, dennoch muss man etwas wagen, wenn man sich weiterentwickeln und etwas im Leben erreichen möchte.

Wer lange glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.

Konfuzius

Hoffnung

Hoffnung ein Wort mit großer Bedeutung. Meist ist Hoffnung eine positive Erwartung an etwas oder an jemanden.

Im Hinblick auf Ostern hat Hoffnung einen großen Stellenwert. Am Karfreitag wird bei den Christen der Tod Jesu gefeiert. Mit der Auferstehung in der Osternacht am Samstagabend wird den Jüngern/Freunden von Jesus Hoffnung gegeben. Allerdings soll diese Hoffnung nicht nur für die Jünger greifbar sein, sondern auch für die Leute, die an Jesus geglaubt haben bzw. immer noch glauben. Diese Hoffnung soll den Menschen Mut machen und soll den Menschen Vorfreude auf ein Leben nach dem Tod schenken. Sie soll den Menschen zeigen, dass nach dem Tod das Leben nicht vorbei ist.

Gerade in der heutigen Zeit ist Hoffnung an das Positive extrem wichtig. Hoffnung ist das Licht am Ende eines dunklen Tunnels. Es soll uns Kraft geben und uns daran erinnern, dass es immer etwas positives im Leben gibt – auch wenn es „nur“ die Hoffnung auf bessere Zeiten ist.

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Václav Havel

Wenn die Hoffnung dann aber doch nicht erfüllt wird, ist das erst einmal eine große Enttäuschung, je nachdem wie groß die Hoffnung war. Dennoch ist Hoffnung der Fels in der Brandung, wenn man sich in einer schweren Zeit befindet. Zudem sollten wir nicht vergessen, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert und das ist auch gut so. Denn nach jedem Regen kommt auch wieder der Sonnenschein.

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen ganz bewusst die Hoffnung an das Gute haben und bin mir sicher, dass diese Hoffnung erfüllt wird.

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